Es ging hoch hinauf bei der «Auslagerung öffentlicher Aufgaben»: Stephan Burla, Christoph Tschumi und Vivian Decker haben über den Dächern von Basel den 28. Round Table durchgeführt.
Mit grossem Interesse und reger Beteiligung haben wir gemeinsam beleuchtet, wie öffentliche Versorgungsaufgaben in dynamischen Strukturen erfolgreich, professionell und nachhaltig erbracht werden können. Das Impulsreferat von Thomas Ziltener bot dabei wertvolle Einblicke in die aktuellen Auslagerungsprozesse der Gemeinde Rüti ZH – praxisnah, reflektiert und mit Blick auf politische Machbarkeit sowie gute Governance.
In der anschliessenden Diskussion entstanden spannende Perspektiven und ein anregender Austausch zu Erfolgsfaktoren, Herausforderungen und innovativen Lösungsansätzen für die öffentliche Leistungserbringung. Drei Voraussetzungen, damit die Höhenflüge gelingen:
- Eignerstrategie: Es lohnt sich im Vorfeld einer Auslagerung bereits eine Eignerstrategie als öffentliche Verwaltung / Verwaltungseinheit festzulegen oder auf einer bestehenden aufbauen zu können.
- Bevölkerung mitnehmen: Eine Auslagerung kann an der Urne zum Damokles-Schwert werden – daher gilt: Transparente, vorausschauende Kommunikation nach aussen ist ein Muss!
Theorie vs. Realität: Im Idealfall wird der Prozess einer Auslagerung in nacheinander ablaufenden Phasen durchgeführt (Analyse der Ausgangslage, Bewertung von Optionen, Entscheid etc.). In der Realität muss man mit der Überlappung und Verschiebung von Phasen umgehen können.